Start Kerala Von Thiruvanathapuram nach Kochi

Thiruvanathapuram
Die Hauptstadt Keralas kennt man auch unter dem Namen Trivandrum. Wieviel schöner klingt dagegen der heutige Name - sobald man ihn fehlerfrei aussprechen kann! Viel zu sehen gibt es nicht. Der Shri Padmanabhaswamy Tempel kann man von aussen besichtigen - in den Tempel hinein kommen nur Hindus.


Kovalam Beach

Kovalam Beach ist der bekannteste Badeort Keralas. 15 km südlich von Thiruvanathapuram (Trivandrum) erstreckt sich ein kilometerlanger schöner Sandstrand mit Palmen, zudem gibt es die komplette Touristikinfrastruktur. Wir haben uns einige Tage hier erholt...und jeden Abend frischen Fisch am Strand genossen.



Mittags kommen die Fischer zurück und holen ihre Netze ein.



Vom Leuchtturm aus hat man einen schönen Blick auf Kovalam Beach.



Ausflug in die Berge

Von Kovalam lassen sich Tagesausflüge in die Berglandschaft Keralas machen - dorthin, wo der Pfeffer wächst.



An manchen Stellen werden Gummibäume gepflanzt, aus deren Saft der Kautschuk gewonnen wird.


Dazu wird der Stamm angeritzt und das austretende Baumharz aufgefangen.

Der Rohkautschuk wird dann gepresst und gewalzt. Dies geschieht wie so häufig in Indien in kleinen Unternehmen mit 1-2 Leuten.



Die fertigen Kautschukmatten werden dann zum Trocknen aufgehängt.

Gewürznelken und Pfeffer findet man hier überall. Schon am Strauch erkennt man die charakteristische Form der Nelke.

Die Nelken werden nach der Ernte in der Sonne getrocknet.

Und dann gibt es noch die Pfeffersträuche, die sich an den Bäumen hochranken.



Varkala Beach
Im Vergleich zu Kovalam Beach ist Varkala bedeutend ruhiger. Der Strand ist schmaler, aber schön zum Baden und nicht so voll wie in Kovalam.



Es ist aber alles da, was man braucht, abends gibt es auch hier frischen Fisch direkt in den kleinen Restaurants oberhalb der Steilküste.




Backwater-Tour - von Kollam nach Alleppey
Die Bootstour von Kollam aus haben wir in Varkala in unserem Hotel gebucht. Morgens ging es dann mit dem Bus von Varkala nach Kollam direkt zum Boot (Fahrtdauer ca. 1h). Es war ein relativ kleines Schiff, ausser uns waren noch 3 indische Familien an Bord. Obwohl es den ganzen Tag regnete, war es eine sehr schöne stimmungsvolle Tour. Ein südindisches Mittagessen war inbegriffen.



Teilweise liegen die Backwaters direkt am Meer und von diesem nur durch einen schmalen Strandstreifen getrennt.


Kleine Boote sind hier das Hauptverkehrsmittel.

Mittagspause gab es an Land mit typisch südindischer Küche auf einem Bananenblatt zubereitet.

 

 

Unterwegs trafen wir auf grössere...


...und kleinere Lastkähne. Dieses Boot wird durch Muskelkraft vorwärtsbewegt.

...hier übernimmt der Wind den Antrieb.


Mehrfach durchfährt man Fischereigebiete mit den typischen chinesischen Fischernetzanlagen, die man auch in Kochi findet.




Gegen Abend kamen wir dann nach ca. 10 Stunden Fahrt in Alleppey an. Von dort fuhren wir mit dem Bust nach Kochi (ca. 1 h Fahrt).


Kochi (Cochin)
Kochi liegt direkt am Meer. Das ganze Stadtbild ist etwas unübersichtlich. Ernakulam, die moderne Neustadt liegt auf dem Festland- zwischen der touristisch interessanten Halbinsel Fort Kochi liegt noch eine Insel. Die Altstadt auf der Halbinsel ist sehenswert und nett zum Bummeln - mit relativ wenig Autoverkehr.

Am Hafen mit den chinesischen Fischernetzen sieht es richtig ländlich aus.



In der Altstadt gibt es einige kleinere Betriebe, die besichtigt werden können: hier wird Ingwer verarbeitet.



Der Mattancherry-Palast (auch holländischer Palast genannt) stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er wurde von Portugiesen erbaut, aber später von Holländern neugestaltet. Innen ist ein Museum mit dem ehemaligen Krönungssaal der Herrscher von Cochin. Eine etwas versteckte Treppe führt einen Raum mit erotischen Wandmalereien. Im ganzen Museum herrscht striktes Fotoverbot.



Ganz in der Nähe des Palastes befindet sich die jüdische Synagoge. Besichtigung ist möglich, innen gilt auch hier striktes Photoverbot! Auffällig sind die handbemalten chinesischen Bodenfliesen.



Die St.Francis Kirche ist mit einem System von Tüchern ausgestattet (links im Bild), die über Seile bewegt werden können - ein manueller Ersatz für Ventilatoren. Vasco da Gama starb 1524 in Kochi und wurde zunächst in der Kirche beigesetzt.

Das Grab ist noch vorhanden, obwohl Vasco schon im 16. Jahrhundert nach Portugal umgebettet wurde.