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Golconda-Fort und Königsgrabmäler
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Hyderabad
Die Hauptstadt von Andra Pradesh besteht aus dem antiken Hyderabad und dem modernen Secunderabad. Mit über 7 Millionen Einwohnern ist die Stadt auch für indische Verhältnisse eine echte Grossstadt.
Was gibt es hier zusehen? Einige sehr schöne Baudenkmäler in der stark muslimisch geprägten Altstadt, eine lebhafte Altstadt mit sehr günstige Einkaufsmöglichkeiten für Perlenketten und ein beeindruckendes Fort. Daneben hat sich Hyderabad in den letzten Jahren neben Bangalore zu einem zweiten bedeutende IT-Standort ("Cyberabad") entwickelt.

Während meiner Indienzeit habe ich Hyderabad zweimal besucht: das erste Mal kam ich direkt aus Mumbai für ein Wochenende. Das zweite Mal kam ich mit dem Bus nach Hyderabad, nachdem ich zuvor die muslimischen Zentren von Bijapur und Gulbarga in Karnataka besichtigt hatte.

Charminar und Altstadt: Das Wahrzeichen von Hydrerabad ist der Charminar (=4 Türme). Das Bauwerk liess Mohamed Quli Shah 1591 errichten, nachdem eine Pestepidemie überstanden war.

Während der Dämmerung und abends wird das Charminar besonders gut.

Im Gebäude ist eine kleine Moschee, die bei meinem Besuch aber nicht zugänglich war. Dafür ist aber die Plattform oberhalb des Torbogens über eine Treppe zugänglich. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Altstadt mit der Moschee.

Während meines ersten Besuches im Juni war hier gerade Mangozeit. Überall wurden die Früchte an kleinen Ständen verkauft.

Vom Charminar schaut man direkt auf die Mecca Masjid - eine der grössten Moscheen Indiens.

Wie fast alle Moscheen ist auch diese für den ausländischen Besucher zugänglich. Die Einrichtung ist schlicht.

18 Tage nach meinem zweiten Besuch am 18.Mai 2007 in Hyderabad ereignete sich hier während des Freitaggebetes ein Sprengstoffattentat, bei dem insgesamt 16 Menschen getötet wurden. Nach dem Anschlag gab es eine Demonstration. Diese wurde von der indischen Polizei blutig aufgelöst, fünf Demonstranten wurden dabei erschossen.

Um das Charminar herum erstreckt sich die Altstadt. Hyderabad ist bekannt für seine Armreifen und seine Perlen. In ganzen Strassenzügen findet man fast ausschliesslich Schmuckläden.

 

In Hyderabad leben ca. 40 % Moslems. Der Anteil an Frauen, die die Burka tragen, ist wesentlich höher wie anderswo.

Von hier stammen die bei den indischen Frauen so beliebten Armreifen.

Mit Armreifen konnte ich bei Birgit jedoch nicht punkten. Für sie mussten es schon Perlen sein. Bei beiden Besuchen in Hyderabad landete ich bei Manar Pearls und erstand insgesamt vier Perlenketten. Für einen Kauf braucht man etwas Zeit: zuerst muss man sich geeignete Perlen auswählen und auch die Grösse der Kette festlegen. Perlen werden nach Gewicht berechnet...Handeln war natürlich möglich. Bei meinem zweiten Besuch bekam ich nochmal ordentlich Rabatt - der Händler konnte sich noch an mich erinnern und freute sich, mich wiederzusehen. Dann wurden die Perlen auf die Kette aufgezogen - das dauerte auch nochmal. Für eine ordentliche echte Perlenkette muss man mit 150 -200 Euro rechnen.

Hussain Sagar: Der See Hussain Sagar trennt Hyderabad von der Schwesternstadt Secunderabad.

Inmitten des Sees wurde 1992 ein knapp 20 m hoher Buddha aufgestellt. Bei der ersten Aufstellung kippte der Koloss um und riss mehrere Arbeiter in den Tod. Die Statue wurde aber einige Zeit später geborgen und dann erfolgreich aufgestellt.

Es gibt Boote zur Statue und im angrenzenden Park trifft man sich zum am Sonntag nachmittag, für die Jugend gibt es einen Pool mit Wasserfall.