Start Alltag in Mumbai Mumbais Strassenverkehr

Mumbais Strassenverkehr

Die berühmten indischen Kühe sind mittlerweile selten im Strassenbild von Mumbai. Vereinzelt - insbesondere in den Aussenbezirken sieht man sie aber immer noch. Diese Kühe haben übrigens alle einen festen Besitzer und laufen also nicht herrenlos durch die Gegend. Sie sind sich ihrer Wichtigkeit durchaus bewusst und stellen sich meist so hin, dass sie Autoverkehr und Fussgänger maximal stören. Einer meiner Arbeitskollegen war wochenlan krankgeschrieben, nachdem er mit seinem Moped mit einer Kuh zusammengestossen war, die Kuh blieb unverletzt. Wenn man sie rechtzeitig sieht, sind die heiligen Kühe harmlos.

Die folgenden Bilder zeigen den Western Express Highway. Dieser Highway ist mittlerweile 10-12spurig ausgebautet, also ca. 5-6 Spuren/Richtung. Der Western Express Highway beginnt in Bandra und  führt dann bis an die Nordspitze von Mumbai. Die Spuren sind nicht markiert. Je nach Breite und nach Fahrstil kann das wechseln.

Der Fahrstil richtet sich stark nach dem eigenen Fahrzeug. Ampeln und Verkehrsschilder (sofern vorhanden) werden manchmal, aber keineswegs immer beachtet. Es gilt stets das Recht des Stärkeren. Oben in der Hierarchie stehen die LKWs und die schweren Pick-ups und Vans, in der Mitte die normalen PKWs. Unten in der Hierachie befinden sich die Autorikshaws und die Zweiräder.

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Überführungen (Flyovers) gebaut, der Verkehr verläuft mittlerweile annähernd kreuzungsfrei.

Unter den Flyovers werden entweder Autos geparkt oder der Platz wird mit Hütten bebaut.

Für die Fussgänger wurden erst in den letzten zwei Jahren spezielle Brücken gebaut. Aber nach wievor gibt es nur wenige Fussgängerbrücken. Diese sind wichtig, denn eine Überquerung des Highways ist zu jeder Tages-und Nachtzeit lebensgefährlich.


Gewöhnungsbedürftig ist der Autoverkehr in Mumbai. Besonders morgens und abends zur Rush-Hour kommt es zu vielen Staus. Der Verkehr ist wesentlich dichter als in Europa. Jede Lücke wird genutzt.

Die LKWs und Lieferwagen sind meistens gut beladen - zuweilen auch überladen. Morgens vor 8 Uhr herrscht relativ wenig Verkehr, dann kommt man gut vorwärts.

Problematisch wird es zur Hauptverkehrszeit. Dann zeigen Mumbais Autofahrer, dass sie sich zu helfen wissen. Wenn beide Spuren verstopft sind, wird kurzerhand eine dritte Spur aufgemacht (im Bild rechts von der durchgezogenen Linie, die weltweit die gleiche Bedeutung hat....). Die ersten Autofahrer, die eine neue Spur eröffnen, benötigen etwas Mut, die Hintermänner brauchen dann nur noch etwas Sturheit. Für den Gegenverkehr bleibt dann nur noch eine Spur.

Die Ladung ist dabei mehr oder weniger gut gesichert. Oft sieht man Mitarbeiter hinten auf der Ladung. Hinten wird man von fast jedem indischen LKW zum Hupen aufgefordert ("Horn please"), bevor man überholt. Von der Hupe wird auch sonst im Verkehr regen Gebrauch gemacht!

Überall sieht man im Strassenbild noch Ochsenkarren, die Lasten transportieren.

Die folgenden Bilder zeigen den Western Express Highway. Dieser Highway ist mittlerweile 10-12spurig ausgebautet, das heisst ca. 5-6 Spuren in jede Richtung. Genau kann man es nicht sagen, die Spuren sind nicht markiert. Je nach Breite des Fahrzeugs und nach Fahrstil gibt es eine unterschiedliche Anzahl von Spuren, die sich bildet.Der Western Express Highway beginnt in Bandra und führt dann bis an die Nordspitze von Mumbai.

Der Fahrstil richtet sich stark nach dem eigenen Fahrzeug. Ampeln und Verkehrsschilder (sofern vorhanden) werden manchmal, aber keineswegs immer beachtet. Es gilt stets das Recht des Stärkeren. Oben in der Hierarchie stehen die LKWs und die schweren Pick-ups und Vans, in der Mitte die normalen PKWs. Unten in der Hierachie befinden sich die Autorikshaws und die Zweiräder. Ganz unten dann die Fussgänger. Als Fussgänger sollte man die Strasse zügig überqueren und nie rückwärts gehen - damit rechnet keiner.

Während der zwanzig Monate waren wir (mein Fahrer und ich in meinem Dienstwagen) in mehreren kleinen Auffahrunfälle verwickelt. Ausser einigen Schrammen und einer Beule hinten war nichts passiert.Ein kleiner Auffahrunfall mit geringen Blechschäden ist kein Grund, Schadensersatz vom Verursacher zu fordern. Das Auto gilt erst dann beschädigt, wenn es nicht mehr fahrtüchtig ist. Die Polizei sollte man auch nicht damit belästigen. Viele Fahrer haben entweder keine oder nur eine Versicherung mit geringer Deckungssumme.
In den letzten Jahren wurden zahlreiche Überführungen (Flyovers) gebaut, der Verkehr verläuft mittlerweile annähernd kreuzungsfrei.

 

Unter den Flyovers werden entweder Autos geparkt oder der Platz wird mit Hütten bebaut.

Für die Fussgänger wurden erst in den letzten zwei Jahren spezielle Brücken gebaut. Aber nach wievor gibt es nur wenige Fussgängerbrücken. Diese sind wichtig, denn eine Überquerung des Highways ist zu jeder Tages-und Nachtzeit lebensgefährlich.