Start Mumbais Sehenswürdigkeiten

Gateway of India
Das Gateway ist im äussersten Süden von Mumbai. Es ist das bekannteste Gebäude von Mumbai, erbaut zur Ehren des geplanten Besuches von Königin Victoria - die allerdings dann nie nach Mumbai gekommen ist.





Direkt gegenüber befindet sich das Taj-Hotel von Mumbai. Von hier verkehren Boote nach Elefanta.



Links ist das altehrwürdige Taj-Hotel von Mumbai. Der Neubau rechts dabei gehört auch zum Taj.

Von hier hat man einen schönen Blicks aufs Gateway of India.

 

Crawford Markt
Der Crawford Markt ist der bekannteste Markt in Südmumbai. In dieser Markthalle gibt es alles an Lebensmittel. Von März bis Mai dauert die Mangosaison. Dann gibt es hier die besten Mangos (Alphonso) von ganz Indien.


Knoblauch, Zwiebeln....


....Äpfel aus Kaschmir, Erdbeeren aus Mahabaleshwar...


und verschiedene Sorten Bananen: hier ist in einer Halle alles zu haben.



Die tropischen Früche sind natürlich von besserer Qualität wie bei uns. Obst aus gemässigten Zonen ist allenfalls so gut wie in Deutschland. Die Äpfel werden häufig importiert und haben dann wenig Geschmack.

Ein Blick auf die Stromverteiler lässt einen deutschen Elektriker blass werden, aber irgendwie funktioniert es: ein derart kontrolliertes Chaos findet man immer wieder in Indien.



Wer im Crawford Markt gepflegt schoppen will, engagiert sich am einfachsten einen Träger. Diese nehmen die Einkäufe auf Körben entgegen und tragen sie einem hinterher - eine sehr bequeme mobile Gepäckaufbewahrung, die ich in Deutschland vermisse. Befürchtungen, dass der Träger mitsamt den Einkäufen verschwindet, hat man mitunter, aber wir hatten da nie ein Problem. Nur den Preis für diese Dienstleistung sollte man im voraus ausmachen.



Victoria Station
Victoria Station ist der bekannteste Bahnhof von Mumbai und eines der prächtigsten Bauten aus der britischen Kolonialzeit. Offiziell heisst er Chattrapaji Shivaji Terminal.



Lastenträger, die einfache vollbeladene Karren schleppen, sind auch heute noch allgegenwärtig im Strassenbild.



Was bedeutet der Name Chattrapati? Chatrapati heisst wörtlich "Schirmherr" und bezeichnet einen Führer. Shivaji war ein Hindu-Feldherr und kämpfte jahrelang gegen die damaligen moslemischen Herrscher. Shivaji war ein erfolgreicher Partizanenkämpfer. In der weiteren Umgebung gibt es zahlreiche Burgen und Schlupfwinkel, wo er tätig war.Daher gilt er heute - natürlich nur bei den Hindus - als einer der grössten Helden in Maharashtra. Nicht nur der Bahnhof, auch der Flughafen in Mumbai ist nach ihm benannt.

Flora-Brunnen
Nicht weit vom Victoria Station steht der Flora-Brunnen. 1864 von den Briten erbaut, ist diese Kombination aus Denkmal und Brunnen der römischen Göttin Flora gewidmet.


Universität und Maidan
Sitz der Univerwaltung ist in Südmumbai im Stadtteil Fort. Das Gebäude liegt direkt am Maidan.
Der Maidan (Hindi für Spielfeld) ist die grösste Rasenfläche in Südmumbai. Hier wird fast immer Cricket gespielt.

Die Bibliothek der Mumbai Univer

Der Rajabhai-Glockenturm ist knapp 80 m hoch und steht direkt neben der Bibliothek.







Chowpatti Beach
Chowpatti Beach in Südmumbai ist der bekannteste Strand. Hier trifft man sich zum Sonnenuntergang zum Flanieren, Tratschen, Essen, Massage...alles ist möglich. Gebadet wird allerdings nicht...zum einen kann der Durchschnittsinder nicht schwimmen, ausserdem ist das Wasser verdreckt, nur die Füsse lässt mal sich mal abspülen.






Bei speziellen Anlässen gab es recht originelle Kinderkarussells. Wenn man genau hinsieht, sieht man, wie sie betrieben werden: ein Helfer klettert nach oben und lässt sich oben dann (im wahrsten Sinne des Wortes) hängen und sorgt so für den Antrieb. Nach einer halben Umdrehung muss er dann möglichst schnell wieder nach oben klettern. Ein nicht ungefährlicher Job...




Der Marinedrive führt vom Chowpatti-Beach ca 4 km in einem weiten Halbkreis Richtung Süden bis zum Narineman Point entlang. Diese Bucht wird wegen ihrer Form und der abendlichen Lichter "Queens Necklace", also das Halsband der Königin genannt.



Malabar Hill
Der Hügel liegt in Südmumbai. Oben auf dem Hügel befindet sich eine sehr schöne sehr gepflegte Grünanlage, die am Wochenende für Picknicks genutzt wird.



Das bedeutet auch, dass es am Wochenende ziemlich voll wird. Wenn man sich entspannen oder in Ruhe mal lesen will, wird das schwierig.



Dafür gibt es gepflegte Grünanlagen mit Rhinobäumen...



...und einen sehr schönen Blick auf Chowpatty Beach.



Dhobi Ghats
Die Dhobi-Ghats liegen neben dem Mahalakshmi-Bahnhof. Es ist die grösste Freiluftwäscherei in Mumbai. Viele Waschsalons in Mumbai lassen hier ihre Wäsche waschen.



Die Dhobis (Wäscher) gehören einer niedrigen Kaste an. Die meisten sind Analphabeten. Jedes Wäschestück bekommt daher einen speziellen Code. Die Wäschestücke wiederum werden an Wäscheleinen aufgehängt, die durch Zug- und Führungsseile bewegt werden.

Im ganzen Chaos steckt soviel System, dass kein Stück verlorengeht. Die Wäsche wird in den offenen Bottichen mit der Hand gewaschen. Es ist harte körperliche Arbeit, die Wäsche dabei kräftig bearbeitet und ausgeschlagen. Wir haben nach gut inem Monat eine Waschmaschine besorgt und unsere Wäsche selbst gewaschen, nachdem immer mehr Nähte aufgeplatzt waren und die Sachen nur zum Bügeln in die Wäscherei gegeben.
Offiziell ist der Zugang zur Wäscherei verboten. Aber wenn vom Mahalaskhmi-Bahnhof kommend  von der Aussichtbrücke die Treppe zum Eingang hinuntergeht, wird man schnell angesprochen... für ca. 100 Rupien (notfalls handeln) ist der Besuch möglich inklusive Fotoerlaubnis....




Die Dhobis verdienen ca. 100 Rupien (knapp zwei Euro) am Tag.

Dhabbawallas
Die Dhabbawallas von Mumbai sind ebenfalls berühmt. Ebenso wie die Wäscher sind die meisten von ihnen Analphabeten.Sie bringen den Geschäftsleuten in der Innenstadt das Mittagessen. Dazu holen sie morgens das Essen von der Familie ab. Die Dhabbawallas kochen also nicht selbst, sondern transportieren nur das Essen.Die Ehefrau muss morgens das Mittagessen für den Gatten fertiggerichtet bereitstellen. Das Standardmittagessen besteht aus Reis, Dal und Chapathi. Wichtig ist, dass es der eigene Reis ist, von der Ehefrau (oder Mutter) zubereitet. Viele Inder mögen das Essen in den Restaurants nicht, für viele ist es auch schlicht eine Geldfrage. Wenn die Dhabbawallahs die Essen abgeholt haben, geht es dann mit der gesamten Ladung in die Innenstadt. Jede Portion bekommt auch hier wieder einen farbigen Code, damit mittags das richtige Essen am richtigen Ort landet.




Das System funktioniert - es werden jeden Tag Hunderttausende Essen transportiert und dem richtigen Empfänger zugestellt.