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Deshnoke
In diesem Tempel laufen Tausende von Ratten frei herrum. Allerdings sind es kleine indische Ratten, die kaum mehr als mausgross sind. Die Ratten gelten als Wiedergeburten von Dichtern und werden als heilig verehrt. Dementsprechend werden sie gefüttert und gepflegt. Das ganze ist schon ein bisschen skurril. Wer sich vor den Tierchen ekelt, sollte lieber draussen bleiben.

Über den Innenhof hat man Netze angebracht, damit Greifvögel sich nicht an den heiligen Ratten vergreifen. Die Pilger stehen geduldig Schlange vor dem Allerheiligsten...

...dem Karniji Schrein.

Die Ratten haben freien Auslauf im gesamten Tempelbereich. Sie sind gute Kletterer. Die Besucher dürfen sich nicht erschrecken, wenn sie plötzlich in Augenhöhe auf einem Sims oder auf einem Geländer auftauchen.

Die Ratten sind nicht aggressiv oder betteln um Nahrung - ihnen geht es einfach zu gut. Der Gestank hält sich in Grenzen - aber richtig gut riecht es auch nicht.

Weiter ging es nach Bikaner

Bikaner
In Bikaner haben wir im Bhanwar Nivas übernachtet - ein ehemaliges toprenoviertes Haveli.

Wir hatten Zimmer Nr. 4.

In Bikaner ist eigentlich nur der Stadtpalast  (Junagarh Fort) sehenswert. Der gehört jedoch zu den schönsten Palästen Rajasthans. Er liegt mitten in der Stadt in der Ebene und nicht wie die meisten anderen Paläste in Rajasthan auf einem Hügel oder Berg.

Der Palast wurde im 16. Jahrhundert erbaut.

Der Rundgang geht durch unzählige Innenhöfe und durch zahlreiche Prunk- und Empfangsräume mit aufwendig bemalten Wänden und Decken.

Hier posieren Birgit und ich.

Auch die drei Herren liessen sich gerne in den Palastgemächern photographieren. In Rajasthan tragen die Männer gerne ihren Turban, ansonsten verwenden in Indien nur Sikhs diese Kopfbedeckung.